19.12.2010

4. Advent

Träumt Ihr? Und wenn ja: Könnt Ihr Euch nach dem Wachwerden noch an Eure Träume erinnern? Fragt Ihr Euch manchmal vielleicht, was das Geträumte wohl bedeuten soll?

Viele Erzählungen von Träumen und Träumern ranken sich um die Geburt Jesu. Die Hirten, die Sterndeuter, Josef – alle träumen - und trauen, aufgewacht, ihren Träumen etwas zu. Josef will sich in aller Stille von seiner Verlobten Maria trennen, denn sie erwartet ein Kind. Nicht von ihm. Man kann’s ihm nicht verdenken.
Dann aber heißt es:
"Während Josef noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach zu ihm" (Mt 1,18-24)

Die Darstellung des Josef – Traumes verdeutlicht uns, wie dieser Traum gesehen werden kann. Es ist ein wirklich starkes Bild! Der schlafende Josef ist von einer merkwürdigen weißen Wolke umgeben, in der man erst auf den zweiten oder dritten Blick einen ihn zärtlich umarmenden Engel erkennt. Aufgewacht, deutet Josef seinen Traum als eine Botschaft von Gott und weiß sich in allem, was dann geschieht, von ihm begleitet.

Träume sind "Gottes vergessene Sprache". In dieser Sprache redet jenes geheimnisvolle Innere zu mir, das besser weiß, wie es um den Gang meines Lebens steht als mein Verstand.
Ich will darauf hören, heute Nacht, mich nach meinen eigenen Träumen fragen und danach, ob Gott mir vielleicht ab und zu auch mir etwas "einflüstern" will.

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4. Advent
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